Neverwinter: Guide zu den Kräften des Trickserschurken.

In diesem Guide erfahren Sie alles über die Kräfte (Powers) des Trickserschurken. Dieses ist der zweite Teil unserer Sammlung von Tipps & Tricks zum Trickserschurken für das F2P MMO Neverwinter. Wir gehen auf jede einzelne Kraft ein, analysieren ihren jeweiligen Nutzen und warnen vor allem vor unnützen Skills, die nichts weiter sind als Punktefallen. Denken Sie dran: eine radikale Umskillung in Neverwinter kann kostbare Astraldiamanten oder sogar Zen kosten!

Teil 1 unsere Guides zum Trickserschurken mit Basis-Taktiken und Tipps zu Attributen, Werten und Rassenwahl finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Teil 3 unsere Guides zum Trickserschurken mit Tipps zu desn Talenten und Build-Empfehlungen finden Sie, wenn Sie hier klicken.


Also, welche Kräfte soll man skillen? Dazu schauen wir kurz auf die beiden grundsätzlichen Spielstile für den Trickserschurken. Das sind Damage-Maximierung (z.B. durch extremen Ausbau der Crit-Chance) oder Permastealth. Damage Maximierung ist selbsterklärend. Bei einem Permastealth-Build geht es darum, einen Schurken zu bauen, der ununterbrochen unsichtbar sein kann. Dabei wird auf Schadens-Output weitestgehend verzichtet. Da man einen PvE-Boss auf diese Weise natürlich unmöglich in die Knie zwingen kann, raten wir nur beinharten PvP-Spielern dazu. Da wir mit Permastealth keine Erfahrung haben (und auch nicht sammeln möchten), betrachten wir die Kräften aus der Sicht eines Damage-Trickserschurken. Wir werden aber auf jede Kraft einzeln eingehen und versuchen, Vor- und Nachteile unabhängig vom Build zu analysieren. Da man wesentlich mehr Kräfte zur Verfügung hat, als man ins Gefecht mitnehmen kann, ist hier viel Spielraum möglich. Die Verteilung der Feats/Talente ist wesentlich kritischer.




Einzelanalyse: die Kräfte (Powers) des Trickserschurken.

  • Ablenkungsangriff (Sly Flourish). Freie Kraft/at-will. Der Hauptangriff, der sehr gute Dienste leistet. Auf jeden Fall durchskillen. Besonders die  schnelle Folge der Attacken ist für PvP zu empfehlen.
  • Geschosswolke (Cloud of Steel). Freie Kraft/at-will. Die Geschosswolke eignet sich im PvE nur, wenn Sie (wie wir) öfter mal zu faul zum Laufen sind, oder aus einem roten Schadensbereich draußen bleiben wollen. Ist aber im PvP unverzichtbar.
  • Schmerzhafter Schlag (Dazing Strike). Ok in PvP & PvE. Da man es so oder so skillen muss, um Punkte während des Levelns aufzubauen, ist der Skill in jedem Portfolio vorhanden. Der Schaden ist hoch, es gibt einen kleinen Lähmungseffekt und der Cooldown ist moderat. In Endgame-Builds wird man Dazing Strike aber selten finden.
  • Blutbad (Bloodbath). Macht Spaß, aber über den Schadens-Output lässt sich streiten. Hat aber den Vorteil, dass man, während der Skill abläuft, unangreifbar ist. Als Trashmobräumer im PvE ist der Skill ok. Im PvP ist er zu ungezielt. Auch diese Kraft wird man durchskillen, weil sie am Anfang des Trees liegt.
  • Gewandter Schlag (Deft Strike). Ist im PvP unverzichtbar, weil der Skill einen Teleport-Effekt mit einem Angriff im Rücken des Gegners koppelt, der Sie extrem beweglich macht. Für reine PvE-Builds eher überflüssig. Trotzdem skillen.
  • Überraschungsangriff (Sneak Attack). Finger weg! Stecken Sie nur so viel Punkte rein, wie nötig, um im Skilltree weiter zu kommen. Alles andere ist pure Verschwendung.
  • Geisselnde Klinge (Lashing Blade). Power-Damage. Mehr Schaden machen nur noch die täglichen Kräfte. Leider ist der Cooldown länger als jeder Zahnarztbesuch. Trotzdem mitnehmen.
  • Lauerangriff (Lurker’s Assault). Unbedingt skillen und immer dabei haben. Der nervige Grafik-Effekt des Skills (Frodo Beutlin mit Ring auf LSD) wurde glücklicherweise entfernt. Danke liebe Neverwinter-Devs. Aber nun mal im Ernst: die 20% Bonusschaden sind unverzichtbar. Zudem wird das Unsichtbarkeits-Barometer schneller gefüllt.
  • Wirbelwind der Klingen (Whirlwind of Blades). Haben wir nicht geskillt. Der Skill ist aber keine Punktefalle, sondern kann im PvE sicher recht nützlich sein, wenn man den passenden Feat im Halunken-Baum nutzt, um einen DoT hinzuzufügen. Für PvP sehen wir weniger Anwendungsmöglichkeiten, da wir DoT-Skills hier generell misstrauen.
  • Lockvogelangriff (Bait and Switch). Im PvE eine tolle Sache, um sich Bosse vom Leibe zu halten. Im PvP kann man es nutzen, um die Unsichtbarkeit schneller aufzufüllen. Manchmal fallen auch feindliche Spieler auf den Trick rein. Durchskillen und ausprobieren. Wenn es Ihnen Spaß macht, behalten Sie es im Programm!
  • Erstschlag (First Strike). Der Schadensbonus ist ziemlich mickrig, deshalb ein Streitfall. Wir haben die Kraft trotzdem durchgeskillt, weil wir weiter kommen wollten.
  • Hartnäckige Tarnung (Tenacious Concealment). Lohnt sich unserer Meinung nach für jeden Build.
  • Duellantengestöber (Duelist’s Flurry). Eine Übersetzung zum Totlachen, oder? Egal, diese freie Kraft kommt auf die rechte oder linke Maustaste. Wir haben sie durchgeskillt, nutzen sie aber praktisch nie, da die Laufzeit des Angriffs für unseren Geschmack viel zu langsam ist. Der Blutungs-DoT scheint uns mehr für PvE geeignet zu sein.
  • Flimmern (Blitz). Ein kleiner Flächenangriff. Im PvP wird man ihn kaum nutzen können. Im PvE kann man z.B. beim Farmen gemütlich  Trashmobs wegräumen. Überlegen Sie gut, ob Sie den Skill wirklich brauchen.
  • Taktik (Tactics). Dieses Klassenmerkmal bringt einen kleinen, aber feinen Zugewinn an Aktionspunkten. Die kann man immer gebrauchen, also durchskillen.
  • Nicht zu fassen (Impossible to Catch). Ist die einzige Möglichkeit des Trickserschurken, um aus laufenden Kontrollzaubern auszubrechen, nehmen Sie es deshalb mit allen drei Punkten in’s Portfolio. Im PvP ist es nicht zwingend notwendig, aber wer weiß, welche PvE Bosse uns im Laufe des Spiels noch begegnen werden.
  • Pfad der Klinge (Path of Blades). Von allen Pseudo-AoE-Angriffen des Diebes ist dieser der mieseste. Allein der ewige Cooldown sollte abschrecken. Finger weg!
  • Einbrecheraktion (Infiltrator’s Action). Verschafft Ihnen ein paar zusätzliche Sekunden Kampfvorteil. Da Sie aber sowieso meistens unsichtbar angreifen, ist der Skill nicht ganz schlüssig. Auf der anderen Seite: hin und wieder ist der Stealth-Balken einfach leer und man ist ungewollt im Gefecht. Nehmen Sie es, wenn Sie Punkte über haben. Ob Sie es wirklich in das Portfolio übernehmen bleibt Ihre Entscheidung.
  • Dämmerungsschnitt (Gloaming Cut). Wir halten diese Freie Kraft für komplizierten Mist. Der Angriff läuft unendlich langsam ab (kostet also Zeit) und bringt seinen Vorteil nur zum Tragen, wenn Sie einen Gegner tatsächlich damit töten. Aber: sehr geschickte Permastealth-Spieler können diesen Angriff nutzten (zusammen mit dem passenden Talent aus dem Saboteur-Baum), um ihre Unsichtbarkeit zu verlängern. Nehmen Sie es nur wenn Sie in mit Ihrem Build auf extrem lange Permastealth abzielen. Viel Glück damit…
  • Einschlagschuss (Impact Shot). Wir raten davon ab. Die Freie Kraft Geschosswolke bringt meistens bessere Ergebnisse auf Distanz. Allerdings verbraucht sich die Kraft nicht, solange man sie anwendet, solange man im Stealth ist UND es kommt in diesem Fall noch eine Lähmung hinzu. Deshalb keine Punktefalle sondern ein Experimental-Skill für Permastealth-Spieler.
  • Mutausmerzer (Courage Breaker). Aua, noch so eine alberne Übersetzung. Und zudem ein echte Punktefalle, also Finger weg. Dieser tägliche Skill scheint uns für PvP vollkommen nutzlos zu sein. Im PvP könnte man ihn testen, um den Tank zu unterstützen, falls er zuviel direkten Schaden abbekommt. Aber irgendwie ist das doch mehr ein Job für den Heiler…
  • Geschickter Einbrecher (Skillful Infiltrator). Endlich wieder ein sinnvoller Skill im tieferen Teil des Baumes. Die passiven Steigerungen auf Robustheit und kritische Treffer sollte man eigentlich immer mitnehmen.
  • Schattenschlag (Shadow Strike). Eine beliebte Methode, um den Stealth-Balken schnell zu füllen. Wird auch von reinen Damage-Schurken benutzt, aber wirkt besonders gut, wenn Ihr Build auf langen Stealth abzielt. Wir sagen: mitnehmen und testen!
  • Böse Erinnerung (Wicked Reminder). Wir haben ihn mitgenommen wegen des unglaublich kurzen Cooldowns, wurden aber nie so ganz mit dem Skill warm. Richtig sinnvoll ist die Investition nur, wenn Sie auch Aktionsrausch (Action Rush) im Halunken-Baum nutzen wollen.
  • Rauchbombe (Smoke Bomb). Wir nutzen lieber ‚Nicht zu Fassen‘ oder den ‚Lockvogelangriff‘. Aber sicher keine Punktefalle. Geschmackssache.
  • Schockierende Vollstreckung (Shocking Execution). Macht höllisch viel Schaden, ist aber auch eine tägliche Kraft, die erstmal mit Aktionspunkten gefüllt werden muss. Viele Spieler haben Sie im Portfolio, nutzen aber trotzdem die meiste Zeit den ‚Lauerangriff‘, der über seine gesamte Laufzeit natürlich mehr Schaden verursacht. Aber: in einer einsamen 1 zu 1 Situation im PvP ist die Vollstreckung ein Ass im Ärmel. Deswegen haben wir sie immer dabei.
  • Unsichtbarere Einbrecher (Invisible Infiltrator). Ziemlich nützlich – für nahezu jeden Build. Leider kann man nur zwei Klassenmerkmale mit ins Gefecht nehmen. Wir entscheiden uns meistens für ‚Geschickter Einbrecher‘, da die Wirkung dieser Kraft nicht davon abhängig ist, ob man gerade eine tägliche Kraft genutzt hat. Wer länger im Stealth bleiben will, wird sich wohl eher für den ‚Unsichtbaren Einbrecher‘ entscheiden.


Alle Kräfte des Trickserschurken im Überblick. Die sicheren Tipps sind gelb, die Punktefallen sind rot gekennzeichnet. Die Auswahl basiert auf unserem Halunken Build. Und keine Panik beim Punkte verteilen: man muss so oder so wesentlich mehr Kräfte kaufen, als man später nutzen kann.

Alle Kräfte des Trickserschurken im Überblick. Die sicheren Tipps sind gelb, die Punktefallen sind rot gekennzeichnet. Die Auswahl basiert auf unserem Halunken Build. Und keine Panik beim Punkte verteilen: man muss so oder so wesentlich mehr Kräfte kaufen, als man später nutzen kann.


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3 Kommentare

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