Neverwinter: Tipps und Tricks für den Trickserschurken. Die Grundlagen.

Die planaren Exploratoren verbringen im Augenblick viel Spielzeit im F2P MMO Neverwinter. Und wie immer lassen wir unsere Leser an unseren Erfahrungen teilhaben mit  Guides, Tipps & Tricks für jede spielbare Klasse. Dieser Guide ist der erste Teil unseres umfassenden Leitfadens für den Trickserschurken. Nutzen Sie unsere Erfahrung im Leveln, für PvE, PvP und natürlich… im Endgame!

In Teil 2 gehen wir auf die Kräfte (Powers) ein und in Teil 3 auf die Talente (Feats).


Der Trickserschurke (Trickster Rogue)

Der Trickserschurke macht mehr Schaden, hält mehr aus und ist abwechslungsreicher, als man ihn aus anderen D&D Spielen kennt. Trotzdem bleiben ein paar Eigenschaften erhalten: immer noch kann sich diese Klasse im Schatten verstecken. Obwohl es bei Neverwinter eher eine Art Unsichtbarkeit ist. Und immer noch macht der Schurke monumentalen Extra-Schaden, sobald er den Gegner flankiert oder aus der Tarnung/Unsichtbarkeit heraus angreift. Wer das vorsichtige Schleichen im Schatten aus anderen D&D-Spielen gewohnt ist, liegt hier total falsch. Verstecken wird auf einen kurzen Button-Klick reduziert. Der Spielstil des Trickserschurken ist hoch beweglich und blitzschnell. Und: dadurch, dass der Schurke sowohl über Nahkampf- als auch über Fernkampfangriffe verfügt, ist er auf jeden Fall die flexibelste Klasse in Neverwinter. Und natürlich ist diese Klasse eine grossartige Wahl für PvP-Spieler.

Die Rolle des Trickserschurken im PvE Spiel

Wirbeln Sie über das Spiel und spicken Sie die Gegner mit ihren Dolchen! Den meisten Schaden verursachen Sie, wenn Sie Kampfvorteil (Combat Advantage) haben. Diesen unglaublich erstrebenswerten Zustand bekommen Sie, wenn ein Gegner auf dem Schlachtfeld zwischen ihnen und einem anderen Mitkämpfer eingeklemmt ist. Oder wenn der Gegner durch einen Kontrollzauber wehrlos ist. Oder wenn ihr Schurke unsichtbar ist. Sie wissen, dass Sie einen Kampfvorteil haben, wenn der Zielkreis um die Füsse des Gegners herum blau ist – oder mindestens ein blaues Kreissegment enthält. Dann drauf hauen! Es reicht übrigens nicht, alleine im Rücken des Opfers zu stehen. Sie brauchen unbedingt einen Partner, dem Sie am besten genau gegenüber stehen. Sollte das Kreissegment weiß sein, stehen Sie nicht ganz richtig. Da die Gegner in Neverwinter selten länger auf einem Fleck stehen bleiben, werden Sie viel in Bewegung sein, um dran zu bleiben.

Tipps zum Trickserschurken. Kampfvorteil.

Der wichtigste Tipp zum Trickserschurken überhaupt: Kampfvorteil! Diese beiden (Trickserschurke vorne, Taktischer Magier hinten) machen es richtig und nehmen ihr Ziel schön in die Mitte.

 

Die Unsichtbarkeit (also das Schleichen) ist im PvE eine nette Sache, die man nutzen sollte, wenn sie zur Verfügung steht. Denken Sie dran: immer wenn Sie unsichtbar sind, haben Sie Kampfvorteil (Juhee!). Das ‚Schleichmeter‘ füllt sich übrigens automatisch während des Gefechtes. Auch wenn Sie kein PvP anstreben, und den Unsichtbarkeitsmodus lästig finden: der Schadensbonus darf nicht ignoriert werden. Nutzen Sie die Kraft ‚Lauerangriff‘ (siehe unten) immer in Kombination mit der Unsichtbarkeit, sobald sie Ihnen zur Verfügung steht. Egal wie Ihr Build aussieht: diese Kombo sorgt immer für rasanten Schadens-Output. Ach ja, da war noch was: als Schurke sind Sie ganz D&D-klassisch in der Lage, Fallen zu entschärfen. Die Fähigkeit ist leider praktisch überflüssig. Fallen lassen sich fast immer leicht umgehen. Oder auch einfach ignorieren. Der Schaden, den die Neverwinter-Fallen verursachen, bewegt sich auf Mückenstich-Niveau. Eigentlich Schade.

Die beste Rasse für den Trickserschurken.

Wenn man die Hauptattribute betrachtet, empfehlen sich Halbling (Charisma-Bonus bei der Erschaffung wählen!) oder Halb-Ork (Stärke-Bonus wählen). Natürlich kann man auch mit anderern Rassen als Schurke Spaß haben.

Die wichtigsten Attribute, Werte und Statistiken für den Trickserschurken.

Welche Stats sollte man ausmaxxen? Welche Items rüstet man als Schurken-Spieler aus?

Die drei Hauptattribute und ihre Wirkung.

  • Geschicklichkeit (Dexterity). Das Zentralattribut des Trickserschurken. Gibt unter anderem einen Bonus auf Kritische Treffen (Crit Chance).
  • Stärke (Strength). Bringt einen direkten Schadens-Bonus.
  • Charisma (Charisma). Bringt einen Bonus auf Schaden bei Kampfvorteil. Yeah!

Die wichtigsten Item-Stats für den Trickserschurken.

Wenn man die Wahl zwischen verschiedenen Items hat, empfehlen die planaren Exploratoren folgende Priorisierung:

  1. Rüstungsdurchdringung (Armor Penetration) ist das A und O für den Schurken. Ein hoher Kraftwert bringt nicht dieselben Ergebnisse, weil sonst in höheren Stufen zu viel Schaden in der gegnerischen Rüstung hängen bleibt. Wenn Sie im Endgame (PvP oder PvE) mitspielen wollen, steigern Sie den Wert bis auf 3.000 Punkte.
  2. Kritischer Treffer (Critical Strike) ist ebenfalls wichtig. Sobald Sie mit Ihrer Durchdringung zufrieden sind, gehen Sie diesen Wert an, bis er oberhalb von 2.000 Punkten ist. Auch hier gilt: mehr ist mehr!
  3. Kraft (Power) wirkt direkt auf den Schaden. Hört sich ja erstmal toll an. Aber leider bringt ein hoher Power-Wert einfach keinen großen Schaden, wenn der Gegner nicht zufällig splitterfasernackt durch den Dungeon hopst. Auf vielen Trickserschurken-Items ist Power so oder so mit drauf. Der Wert wird sich also fast von alleine steigern.

Sobald Sie Stufe 60 (Endgame!) sind, müssen Sie den Ausrüstungswert (Gearscore) im Auge behalten. Sie finden diesen Wert auf Ihrem Charakterbogen (C drücken) auf der rechten, unteren Seite über der Auflistung der restlichen Werte. Bestimmte (epische) Instanzen sind mit einer Empfehlung für die Höhe dieses Wertes versehen. Achten Sie darauf, dass Sie mindesten den passenden Wert haben, wenn Sie einen Dungeon absolvieren wollen. Im PvP auf Stufe 60 sollte ihr Ausrüstungswert mindestens oberhalb von 8.000 liegen. Wenn Sie hin und wieder mal gewinnen möchten, besser mehr…

Welcher Build für den Trickserschurken?

Was soll man skillen? Grundsätzlich gibt es zwei wesentliche Spielstile für den Trickserschurken: Damage-Maximierung oder Permastealth.

Die erste Variante (Damage) kann über die unterschiedlichsten Wege und Skilltrees erreicht werden. Wichtig ist dabei, dass man die oben genannten drei Werte (vor allem Rüstungsdurchdringung) maximiert. Weitere Tipps dazu finden Sie in unseren Artikel über Kräfte (Powers) und Talente (Feats).

Bei einem Permastealth-Build geht es hingegen darum, einen Schurken zu bauen, der ununterbrochen unsichtbar sein kann. Dabei wird auf Schadens-Output weitestgehend verzichtet. Kernpunkt dieser Strategie ist der Wert ‚Erholung‘, der (anstatt von Rüstungsdurchdringung) maximiert werden muss. Permastealth ist natürlich nur im PvP zu gebrauchen und erfordert sehr viel Geschick im Kombinieren der Cooldowns und eine sehr spezielle Spielweise: man verhindert, dass feindliche Teams Punkte sammeln, in dem man (unsichtbar) auf den Basen/Zielfeldern herumhopst. Sobald sich ein Gegner zeigt, rennt man (immer noch unsichtbar) in eine Ecke und wartet, bis der Feind wieder abgezogen ist, um die Basis danach sofort wieder zu blockieren. Da man einen PvE-Boss auf diese Weise natürlich unmöglich in die Knie zwingen kann, raten wir nur beinharten PvP-Künstlern zu diesem Vergnügen.


Der Trickserschurke im Solo-Spiel.

Funktioniert ziemlich problemlos. Töten Sie die Gegner, bevor diese viel Schaden anrichten. Wenn Sie weit genug sind, um sich einen Gefährten zu nehmen, ist ein Glaubenskleriker eine sehr sinnvolle und gesunde Ergänzung zu ihrem Damage-Output.

Und zum Schluss die absolute und letzte Exploratoren-Weisheit zum Neverwinter Trickserschurken: Kampfvorteil ist durch nix zu ersetzen – als mehr Kampfvorteil.

Lesen Sie jetzt Teil2 unseres Guides zum Trickserschurken: welche Kräfte sollten sie skillen, welche mit in den Kampf nehmen… und welche am besten ignorieren.

2 Kommentare

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