Mass Effect 2: durchgespielt (Teil 1 der Exploratoren-Kritik)

Es hat eine Weile gedauert, aber nun haben wir es durch: Mass Effect 2. Hinzu kommt ein guter Batzen Download-Content, den wir extra erworben hatten. Gespielt haben wir die PC Version. Dies schon mal vorweg: Mass Effect2 ist etwas Besonderes. Deshalb haben wir uns die Mühe gemacht, eine wirklich ausführliche Gameplay-Kritik zu schreiben, die sich über mehrere Blogseiten erstreckt, die wir nach und nach veröffentlichen werden. Wir nehmen dabei keine Rücksicht auf Spoiler. Wer also Angst hat, sich die Überraschungen zu ruinieren, sollte besser einen Bogen um diesen Artikel machen.

Im Prinzip hatten wir nichts Bahnbrechendes erwarten. ME2 ist die logische Weiterentwicklung von ME1. Das Light-Rollenspiel wird fortgesetzt, die teuer programmierte Engine wird weiter genutzt, die Cash-Cow muss weiter gemolken werden. Schaut man aber (nur ganz kurz) auf die Testberichte der Profimagazine, die anlässlich der Veröffentlichung des Spieles geschrieben wurden, sieht man: der zweite Teil fand deutlich mehr Anklang als der erste. Und in der Tat, auch die Exploratoren stimmen zu. ME2 führt das Medium Computer-Spiel weit weg von den üblichen normalen Standards. Es lohnt sich, genauer hin zu sehen…

Nach dem Import des alten Spielstandes dürften wir unseren hässlichen, bärbeissigen Shepard aus dem 1. Teil wieder verwenden.



Wie viele andere moderne Spiele auch, besteht Mass Effect aus mehreren Gameplay-Elementen, die miteinander verzahnt sind. Als erstes haben wir da ein Erforschungs-Spiel. Wir fliegen mit dem Raumschiff von Welt zu Welt oder laufen in den Städten und Raumstationen umher, um die Handlung weiter voran bringen. Zweitens ist da der Konflikt-Teil. Bei Mass Effect werden Kämpfe traditionell als pausierbarer Echtzeit-Shooter ausgetragen. Das dritte Gameplay-Element ist die Spezialität von Bioware: aufwendig vertonte Dialoge, die in einer Kino-Kamera-Ansicht ablaufen und über ein komplexes Entscheidungs-Menü gesteuert werden. Zusammen gehalten werden diese drei Unterspiele durch ein Charakter-Aufbau-System in der Art eines Rollenspieles. Man kann für den Hauptcharakter und die Begleiter Erfahrung sammeln und Fertigkeitspunkte verteilen, wodurch neue Spiel-Optionen bei der Erforschung, im Kampf und im Dialogspiel frei geschaltet werden.

Für ME2 gibt es eine Menge Downloadcontent. Project Firewalker ergänzt das Spiel um eine handvoll Fahrzeugmissionen. Die vollkommen sinnlose Zeitveschwendung sind. Spart das Geld lieber für ME3.

Teil 1 der Kritik (Überblick)

Teil 2 der Kritik (Exploration)

Teil 3 der Kritik (Action)

Teil 4 der Kritik (Story)

Teil 5 der Kritik (Das Urteil)