Die explorativen TOP 5 von 2010: Platz 1 (endlich)

Oops, das neue Jahr ist schon 10 Tage alt. Höchste Zeit die explorativen Top5 zu Ende zu bringen. Bevor es 2012 ist.
Unser Top1 ist das MMO mit dem Monsternamen Dungeons & Dragons Online: Eberron Unlimited. Die Entscheidung fällt uns leicht, da wir in 2010 ohne Zweifel die meiste Spielzeit in DDO verbracht haben. Da das Spiel hier in Deutschland komplett ignoriert wird (abgesehen von skurrilen Blogs wie diesem hier), erklären wir euch gerne, was wir an DDO so schätzen…

1. DDO wird gepflegt. DDO wird sogar besser gepflegt als alle anderen MMOs, die uns bekannt sind. Wären MMOs Frisuren, wäre DDO der Kopf von Beyonce Knowles.  Turbine, der Hersteller, des von uns ach so verehrten Spieles, hat allein im Jahr 2010 sechs Updates für das Spiel veröffentlicht. Unter anderem wurde ein komplettes Gildensystem und zwei neue Rassen hinzugefügt. Frische Inhalte sind bei DDO selbstverständlich.

Diese niedliche Hexe gehört zum neuen Inhalte-Paket "Attack on Stormreach". Auch sie ist der Meinung: frischer Content ist immer eine gute Idee!
Diese niedliche Hexe gehört zum neuen Inhalte-Paket „Attack on Stormreach“. Auch sie ist der Meinung: frischer Content ist immer eine gute Idee!

2. DDO ist innovativ. Manchmal könnte man glauben, dass DDO für Turbine eine Art Labor ist, in dem skurille Ideen getestet werden, bevor sie auf LOTRO los gelassen werden. Dazu zählt der gewagte Schritt zum Free-to-Play Modell, die DX11 Unterstützung, aber auch die ungewöhnliche Fantasy Welt Eberron. DDO versucht immer wieder anders zu sein. Und meistens funktioniert das ziemlich gut. Übrigens sind wir nicht alleine mit dieser Meinung ;-)

3. DDO ist das Paradies für Twinker. Die verschiedenen Klassen spielen sich alle extrem unterschiedlich. Was übrigens daran liegt, dass DDO kein Klassen-Balancing benötigt, da es auf PvP verzichtet. Die Basis der elf Charakter-Klassen geht weit über das Tank, Heiler, Damage-Schema der Konkurrenz hinaus. Hinzu kommen sieben Rassen, mit denen die Klassen kombinierbar sind. Für echte Twinkaholics bietet sich noch die Möglichkeit, jede Klasse mit zwei weiteren zu Multi-Klassen-Chars zu verschmelzen. Aber auch das ist noch nicht genug: jede Basis-Klasse hat bis zu drei Spezialisierungen, die praktisch wieder eine eigene Sub-Klasse bilden.

4. DDO ist D&D. Das Spiel hat keinen Ideen-Diebstahl oder irgendeine Form von Plagiat nötig. Es basiert auf dem ursprünglichen und ersten Pen-and-Paper Rollenspiel Dungeons&Dragons, das in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Gary Gygax & Dave Arneson entwickelt wurde. Seit dieser Zeit liefert D&D einen immensen Berg von Ideen, Welten und Geschichten. DDO nimmt diese Herkunft ernst, aber fügt auch ständig neue Dinge hinzu. Dieses ist der wahre Geist von RPGs. Und davor ziehen wir unseren Hut (meistens ist das übrigens ein Dreispitz.)

Oger Kapitän mit Dreispitz
Ein Oger-Piraten-Kapitän mit stilsicherem Hut. Fantasy ist Fantasy, wenn sie mit Phantasie (und Liebe) gemacht wird.

5. Olli’s Axt. Olli’s Axt? Genau: Olli’s Axt! Was soll das heissen? Das heisst, dass DDO ein extrem ausgefeiltes Item-System hat, welches das oben erwähnte Charakter-System super ergänzt. Olli’s Axt ist nämlich eine Waffe, die wir irgendwann, so gegen Stufe 12 herum, von einem Mitglied der Exploratoren (-> Olli) geschenkt bekommen haben. Das gute Stück war ein Glücksfund im Auktionshaus, der anschliessend durch Crafting doppelt verzaubert wurde. Inzwischen spielen wir auf Stufe 18 und die Axt ist immer noch unserer Hauptwaffe. Man kann sicher sein, dass diese Axt auch auf Stufe 20 (Endgame) noch extrem nützlich sein wird.  Sie mag hier als Beispiel dienen für das robusteste, komplexeste und coolste Ausrüstungs-System, das wir kennen.

Rosti auf dem Schiff
Der Exploratoren-Char ‚Rostfreier Federstahl‘ auf unserem Gildenschiff. Mit Dreispitz. Und natürlich mit Olli’s Axt.

Aber trotz allen Lobgesanges glauben wir nicht daran, dass DDO auch die 2011er Top5 anführen wird. Inzwischen sind wir seit über 2 Jahren mit dem Spiel beschäftigt. Das ist die längste Zeitspanne, die uns irgendein Computerspiel je gebunden hat. Selbst Space Invaders (Atari2600) und Master of Orion II konnten uns nicht so langfristig fesseln. Die meisten Dungeons haben wir gespielt – und zwar X-mal. In nicht allzu ferner Zukunft werden wir unser Abo auslaufen lassen und das Spiel auf free-to-play umstellen. Und sollte wieder mal interessanter Content veröffentlicht werden, können wir uns den in aller Ruhe Stück für Stück im DDO-Store kaufen. Und auch das lieben wir an DDO: wenn man seine Ruhe haben will, kann man jederzeit gehen.

Wer es ausprobieren will, klickt hier ;-)

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