DDO und Turbine: Vollgas mit angezogener Handbremse

Die planaren Exploratoren sind zurück aus dem Urlaub und freuen sich auf intensive Trips in virtuelle Welten – aber inzwischen ist die Kacke bei Dungeons & Dragons Online am Dampfen…

Zuerst wird der Release Termin für die nächste Erweiterung (Mod 9) in den USA und in Europa (na klar) auf Anfang September nach hinten geballert. Die Gründe sind so nebulös wie immer in diesen Fällen: mehr Tests erforderlich, damit alles ganz toll wird. Und wenn es so wäre, das sich niemand für das Free to Play Modell interessiert und Turbine einfach noch einen Monat die Situation abwarten und Beta-Marketing machen möchte…wir würden es sowieso nie erfahren. Also Schwamm drüber.

Dann der nächste Tritt in die Gamer-Nüsse: in einem Business Blogg (oder so) berichten die Turbine Manager darüber, dass sie ihre weglizensierten lokalen Rechte (Europa, Japan, Korea, Russland etc…) an den eigenen Spielen (DDO, Herr der Ringe) nun doch lieber selber betreuen möchten. Das bedeutet mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für die jetzigen Lizenznehmer, wie zum Beispiel Codemasters in Europa, einen juristischen Kampf um ihre Pfründe. Tolle Aussichten. Im schlimmsten Fall kann das zu einer Stilllegung der laufenden lokalen Server führen. Tschüss Max-Level-Char. Ruhe in Frieden im Daten-Himmel. Nicht das ich einen Max-Level-Char hätte…

Die Tatsache das Turbine bereits auf der Suche nach Gamemastern mit fremdsprachen-Talent ist, bestätigt diese traurige Nachricht. Hoffen wir, dass es die Geldsäcke schaffen, sich friedlich auf eine Übertragung der Rechte und Server zu einigen. Für die Community und das Spiel wäre es ein herber Schlag, der die Bemühungen von Turbine ihr DDO wieder neu zu beleben möglicherweise komplett zur Nichte machen könnte.

Die Götter des Business-Development mögen uns gnädig sein...

Die Götter des Business-Development mögen uns gnädig sein…

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